Crews: Springer_Innen

Es gibt immer wat zu tun! Neben den Menschen, die das Camp innerhalb ihrer Crews vorbereitet haben und auch vor Ort noch hustlen und denen von euch die eh Schichten schieben gibt es die Springer*innen. Quasi Joker, Menschen die immer mal da einspringen, wo grad was zu tun ist: Beamer von A nach B bringen, eine Referentin shuttlen, und und und. Wer also die vielfältigste Aussicht auf Arbeit auf dem Ajuca spannend findet, kommt einfach zum Infohangar und lässt sich mitnehmen.

Vortrag: Extreme Rechte in MV

Unbestritten ist Mecklenburg-Vorpommern ein Flächenland. Die Ostsee und etliche Naturschutzgebiete laden jedes Jahr mehr Touristen als Bewohner ins Bundesland ein. Wo viele junge Erwachsene aufgrund von Perspektivlosigkeit wegziehen, sehen Neonazi-Kader großes Potential im Aufbau ihrer Volksgemeinschaft im national, völkischen Stil. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es zahlreiche Beispiele, wo sich rechte Gesinnung nahezu ohne öffentlich wahrnehmbares, zivilgesellschaftliches Engagement entwickeln kann. Gerade nach dem Ausscheiden der NPD aus dem Landtag, scheint sich das Aufklären über die rechten Aktivitäten im Hinterland als schwieriger zu gestalten. Viele Kader scheinen aus dem öffentlichen Bild verschwunden zu sein. Das kann schnell zu Fehleinschätzungen bezüglich rechter Aktivitäten in den einzelnen Regionen führen. In einem anschaulichen Vortrag soll den Zuhörern die aktuelle Situationen zu den Entwicklungen innerhalb der extrem Rechten in Mecklenburg-Vorpommern näher gebracht werden. Neben den wichtigsten Strukturen und Personen wird über Problemregionen sowie Ausrichtungen verschiedener Gruppierungen berichtet. Seid also gespannt, denn es gibt nicht nur was zu Hören sondern auch viel zu Gucken.

Crews: Technik

Auch mal was drucken, surfen, ne Mail schreiben oder den Eltern eine fancy E-Postkarte schicken? Alles kein Problem , denn unsere 1-Mensch Technik Crew reist mit mobilem Internetcafé an. Wir mögen zwar auch mal eingechränkten Empfang und Ruhe auf allen Kanälen, wenn aber doch mal was los ist, bleibt so zum Glück das Recherchieren mit Blinde Kuh, Yahoo, bing und anderen wilden Suchmaschinen immer möglich. Wer auch mal verkabeln und einrichten will oder vielleicht was drüber lernen findet den Verantwortlichen im Infohangar auf dem Balkon.

Übersetzungen für alle

Wir hatten uns bemüht, eine Übersetzungs-Crew auf die Beine zu stellen. Leider hat es nicht geklappt. Wir hoffen deswegen, dass sich in den Workshops, bei Abendveranstaltungen etc. ein solidarischer Umgang untereinander entwickelt: Fragt nach, ob alle alles verstehen, nehmt euch Zeit für Zusammenfassungen und Übersetzungen in Sprachen, die ihr sprecht. Manchmal dauerts länger, aber meistens tun sich Perspektiven auf, die sehr wichtig zu hören sind!

Anmeldeformular online!

In den letzten Jahren sahen wir uns zunehmend an der Kapazitätsgrenze. Um bestmöglich dagegen zu wirken, ist es wichtig, dass ihr euch vorher anmeldet. Hier könnt ihr alles Wichtige eintragen, sowie auch gleich eintragen, wo ihr gerne mithelfen würdet. So wird es ein schönes und entspanntes Ajuca, für euch und auch für uns!

HIER geht’s zum Anmeldeformular.

Crews: Infohangar/Infopoint

Im zentral liegenden Infohangar läuft alles zusammen: Wir sind hier den ganzen Tag über für euch ansprechbar, haben ein offenes Ohr für eure Fragen und Ideen. Hier werden auch Shuttles organisiert und sich um Bildungs- und Orgazeug gekümmert. Drinnen Büro, draußen Infopoint und nebenbei auch Freiraum der von euch gestaltet werden kann.

Vortrag: Wie kommen wir an Geld für politische Aktionen?

Es gibt viel zu verbessern auf der Welt, in M-V und am Ort, in dem man lebt. Wenn man als Gruppe etwas Politisches machen möchte, kann das manchmal ne Menge Geld kosten. Einige wollen zum Beispiel in Kommune leben und kaufen sich ein Haus, andere brauchen Dosen für Stencil, wieder andere wollen Flyer drucken. Wir gucken, welche Vorhaben ihr habt und wo man die Kohle dafür herbekommt. Der BDP MV hat einige Erfahrung mit Förderungen und will das gerne mit euch teilen.

Antirepression gemeinsam machen!

Ihr kennt das – ihr beteiligt euch auf einer Demo an einer Sitzblockade und plötzlich trudelt Wochen oder Monate später böse Post bei euch oder euren Eltern ein? Beim Überkleben von Nazistickern oder beim Übersprühen von Nazitags von der Dorfstreife „erwischt“? Ihr steigt mit eurer Bezugsgruppe aus dem Zug, um gegen den Bau von Kohlekraftwerken zu protestieren, und euer ganzes Abteil landet direkt bei der Ankunft am Bahnhof im Polizeikessel bei dem ihr nur rauskommt, wenn ihr alle eure Personalien abgegeben habt?

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