#1 Antikapitalismus gemeinsam machen!

Auf dem Ajuca geht es um Inhalte. Antifaschismus heisst für uns weitaus mehr, als „nur“ gegen Nazis sein und dieses Camp zu organisieren. Wir werden ab heute in unregelmäßigen Abständen Texte veröffentlichen, die sich jeweils an ein bestimmtes Thema richten und Bestandteil des Ajuca sind.
Heute: Kapitalismuskritik

Wir lehnen die Wirtschaftsordnung in der wir leben ab. Im Kapitalismus geht es konstant um das besser sein, mehr leisten und konkurrieren mit anderen. Ob mit Mitbewerber*innen um Jobs, mit Kolleg*innen um Beförderungen oder mit konkurrierenden Unternehmen um Marktanteile. Das „am besten sein wollen“ fängt in der Schule an, wo Lehrpersonen gute Leistungen als Maßstab aller verkaufen und uns erzählen, dass wir schon leisten sollen, als sähen unsere späteren Chef*innen zu. Wer keine Karriereziele abgesteckt hat, muss befürchten arbeitslos zu werden- das Horrorszenario, vor dem uns unser Umfeld schon früh warnt. Denn ohne Leistung auch kein Geld, das ist der Gedanke, mit dem wir an alles rangehen. Aus Liebe sollen wir aber auch mal für lau arbeiten- in elterlichen Betrieben, in unseren Beziehungen, im Haushalt. Zentral ist und bleibt das Ausbeuten von Personen: denn irgendwer macht es immer billiger. Die allgegenwärtige Abhängigkeit von Finanzen lässt erst gar keinen Raum fürs Ausbrechen aus dem System. Auf dem AJUCA wollen wir wenigstens versuchen uns von kapitalistischen Zwängen zu befreien. Das heißt nicht, dass wir Referent*innen nicht bezahlen, denn die müssen nach dem AJUCA schließlich auch wieder irgendwie ihr Mittagessen zahlen; sondern, dass wir Teilnahmekosten nur kostendeckend einnehmen und auch mal andere Lösungen finden, wenn eine*r nicht genug Kohle hat. Wir legen Wert darauf, unsere Produkte bei korrekten oder im Kollektiv arbeitenden Firmen zu beziehen und wollen euch zum Um- und Andersdenken motivieren. Wie sieht die Gesellschaft ohne Kapitalismus aus?

Pressemitteilung „Alternative Ideen bei Spontankundgebung in Neustrelitz“

Pressemitteilung „Alternative Ideen bei Spontankundgebung in Neustrelitz“

Am Samstag, den 27.08.2016 versammelten sich über 100 Teilnehmer_innen des Alternativen Jugendcamp (Ajuca) in Neustrelitz. Unter dem Motto „Zusammenstehen für ein solidarisches Miteinander“ wurden Flyer der Initiative „Unsere Antwort: Solidarität!“ an Anwohner_innen verteilt, in denen unter anderem darauf aufmerksam gemacht wurde, warum rechte Ideen keine Lösung darstellen, Geflüchtete nicht der Feind sind oder die AfD keine Alternative ist.

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