#2 Antirassismus gemeinsam machen!

Antifaschismus heißt: Refugee Support!

Das AJUCA 2018 steht unter dem Slogan „Antifaschismus gemeinsam machen“. Unter Antifaschismus verstehen wir nicht nur Nazis blöd zu finden, sondern machen uns auch Gedanken darüber, wie eine Gesellschaft ohne Faschismus und rechte Einstellungen aussehen könnte.

2015 lud das AJUCA zum ersten Mal aktiv Geflüchtete ein: Damals besuchten etwa 30 Refugees aus Burg Stargard das Camp. Ein bisschen Abwechslung zum Alltag im Provinz-Camp. Die täglichen Erfahrungen von Rassismus und offener Ablehnung, die sie uns schilderten, führten schließlich dazu, dass es am AJUCA-Samstag eine Kundgebung in Burg Stargard gab.

Refugee Support bedeutet für uns: In einem gesellschaftlichen Klima, in dem Hetze und Rassismus zum bitteren Alltag vieler Menschen gehören, muss es Freiräume für diejenigen geben, die sich ab und an davon erholen wollen. Das soll das AJUCA sein.

Als Antifaschist*innen muss uns darüber hinaus bewusst sein, dass der Rechtsruck sich nicht nur in gewaltsamen Angriffen und in den Wahlergebnissen der AfD widerspiegelt. Er steckt auch in all den kleinen und großen gesetzlich legitimierten Repressalien, denen Asylsuchende ausgesetzt sind: Die Abschottung der Grenzen, die Sterbenden im Mittelmeer, Leistungseinschränkungen, „AnkER“-Zentren (bleiberecht-mv.org/anker), populistische Debatten in der CDU/CSU und so weiter.

Rassismus ist der Nährboden, aus dem AfD, CDU/CSU, Nazis auf der Straße und die neue Rechte ihre Anhänger*innenschaft schöpfen. Ein entschiedener Antirassismus auf Basis der Erfahrungen von Rassismus-Betroffenen muss unsere Antwort sein!

Insofern: Ladet Geflüchtete, die Bock auf linke Ideen und Politik haben, zum AJUCA ein!
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