Antirepression gemeinsam machen!

Ihr kennt das – ihr beteiligt euch auf einer Demo an einer Sitzblockade und plötzlich trudelt Wochen oder Monate später böse Post bei euch oder euren Eltern ein? Beim Überkleben von Nazistickern oder beim Übersprühen von Nazitags von der Dorfstreife „erwischt“? Ihr steigt mit eurer Bezugsgruppe aus dem Zug, um gegen den Bau von Kohlekraftwerken zu protestieren, und euer ganzes Abteil landet direkt bei der Ankunft am Bahnhof im Polizeikessel bei dem ihr nur rauskommt, wenn ihr alle eure Personalien abgegeben habt?


Das alles fällt in den Bereich der wachsenden Kriminalisierung von linkem Aktivismus und Protest, auf den staatliche Behörden und die Polizei leider oft mit Repressionen und Strafverfolgung reagieren. Da Protest gegen Nazis, Abschiebungen und auch Kohlekraftwerke (so wie vieles andere auch) aber wichtig bleibt, ist es sinnvoll und notwendig, sich gemeinsam mit Antirepression zu beschäftigen. Dazu zählt z.B. das Wissen darüber, welche Rechte ihr auf Demos habt; Tipps, was ihr tun könnt, wenn ihr doch mal wieder böse Post bekommen solltet; und auch, das Bewusstsein dafür zu entwickeln, warum es wichtig ist, sich solidarisch zu zeigen mit denjenigen, die schon von Repression betroffen sind. Über all das wollen wir auf dem AJUCA sprechen und uns uns gemeinsam dazu (weiter-)bilden. Antirepression gemeinsam machen!