Kein Gott! Kein Staat! Kein Fleischsalat!

Als Camp mit solidarischem, gesellschafts- und konsumkritischen Anspruch lehnen wir die Verhältnisse in der tierverarbeitenden Industrie ab. Tierzucht, Misshandlung und Schlachtfabriken zur Massenproduktion von Gesichtswurst und Bocker entsprechen nicht unserer Vorstellung von Nachhaltigkeit. Deshalb wird es ausschließlich veganes Essen geben.

Organisation der Küche
Wie das gesamte Ajuca, so ist auch die Küche selbstorganisiert. Um 400 Leute satt zu bekommen, braucht es ne Menge an Leuten, die in der Küche mithelfen. Wir, die die Küche im Vorfeld planen, werden nicht jeden Tag ständig in der Küche arbeiten. Wir wollen schlieszlich auch etwas vom
Ajuca auszerhalb der Küche mitbekommen. Finden sich zu Wenige, wird das Essen nicht ganz so lecker, steht zu spät aufm Tisch oder macht vielleicht nicht mal mehr satt.

Deswegen tragt euch in die Schichten ein, DIY heißt jetzt Do it together!

Für jedes Gericht gibt es einen Plan mit Mengenangaben und Rezept. Die Gerichte sind vom Aufwand sehr einfach gehalten, so dass es kein Problem
sein sollte, dass auch unerfahrene Menschen für 400 Leute kochen können.
In jeder Schicht wird immer mindestens eine Person mit
Großküchenerfahrung dabei sein um bei Problemen und Fragen zur Seite zu stehen.

Solltet ihr Allergien haben, meldet euch in der Küche oder kommt zum Plenum, wir finden auf jeden Fall einen Weg,dass ihr nicht hungrig bleiben müsst. Auch die Kinder oder deren Eltern können bescheid geben.
Wir schauen dann, dass wir etwas schmackhaftes zu Kinder-freundlichen Zeiten zaubern.

Es wird jeden Tag ein Küchenplenum geben. Die Uhrzeit erfahrt ihr auf dem Camp-Gelände. Bei diesem Plenum kann alles besprochen werden was die Küche und deren Organisation betrifft. Habt ihr Wünsche, Feedback oder Anregungen? Vor allem aber werden die Gerichte geplant. Wer kocht Nudeln? Wer brät das Soja? usw.

Zudem gibts vor jeder Schicht ne Einführung in die Küche. Wir erklären wie Geräte zb. Gasbrenner und große Bräter benutzt werden.

Die Küche ist in drei Schichten organisiert: Frühstück, Mittag und Abendessen. Zudem gibt es noch die Schicht „Spüle“. Hier sollt ihr nicht den Dreck der anderen wegmachen sondern darauf achten, dass immer frisches Spülwasser am Start ist.

Abwaschen bleibt – wie zu Hause – auch denen vorbehalten, die ihren Teller dreckig gemacht haben.

Achtet auf die Desinfektionsspender! Die dürft ihr benutzen:)

Lust mit zu machen? Meldet euch!